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Woher stammen Ihre Lager? - Informationen zum wachsenden Problem der Produktpiraterie


Woher stammen Ihre Lager?

Informationen zum wachsenden Problem der Produktpiraterie

Wenn Sie für SKF Qualität bezahlen, sollten Sie auch SKF Qualität erhalten.



Wenn Sie Ihre SKF Lager oder andere Produkte von nicht
autorisierten Händlern beziehen, gehen Sie ein erhebliches
Risiko ein. Illegale Lagerhersteller setzen perfide Techniken
ein, um Endnutzer und Erstausrüster hinters Licht zu führen.
Dazu gehören:

Neue Lager minderer Qualität werden mit falschen
Markenzeichen und täuschend echten
Imitationsverpackungen versehen.

Lager werden wiederaufgearbeitet und anschließend
ohne Hinweis auf die Wiederaufarbeitung vertrieben.

Sehr alte Lager werden gereinigt, poliert und verkauft,
ohne den Käufer über das wahre Alter zu informieren.

Durch die Globalisierung und Fortschritte in der Drucktechnik
können skrupellose Anbieter SKF Verpackungen kopieren und
damit die Chance erhöhen, ihre gefälschten Lager in die
rechtmäßigen Vertriebskanäle einzuschleusen.

In der Vergangenheit kannte man die Produktpiraterie vor
allem aus den Schwellenländern, doch heutzutage sind
solche Praktiken auch in Regionen anzutreffen, in denen dies
bislang ein eher unbekanntes Phänomen war. Kurz gesagt:
Gefälschte Lager sind praktisch überall in der globalen
Beschaffungskette zu finden.

Und dabei gibt es keine Grenzen hinsichtlich der Größe oder
des Typs. Trotz der Auffassung, dass die Produktpiraterie vor
allem kleinere, leichter zu kopierende Lager für die Fahrzeug oder
Konsumgüterindustrie betrifft, stößt man im indus -
triellen Ersatzteilmarkt auch immer öfter auf gefälschte
Großlager.


Anstelle eines Premium-Qualitätsprodukts erwerben Sie
damit ein minderwertiges Produkt – zu einem Preis, der
den tatsächlichen Warenwert um ein Vielfaches übersteigt.


Wie viel Ärger kann eine
Produktfälschung nach sich ziehen?


Stahlwerk entdeckt 1 000 Fälschungen


Auf den Verdacht hin, dass sie ein nicht autorisierter Händler
mit einer großen Anzahl gefälschter SKF Lager beliefert
hatte, wandte sich die Werksleitung an SKF mit der Bitte um
eine Überprüfung. Das Werk berichtete, dass die Ersatzlager
nach zwei, drei Betriebsstunden so schlecht arbeiteten, dass
das Wartungsteam gezwungen war, die Anlagen herunterzufahren,
die Lager auszubauen und die älteren Lager wieder
zu montieren.




Nach der Überprüfung von mehr als 1 000 verdächtigen
Lagern fanden die SKF Techniker heraus, dass es sich in der
Tat um Fälschungen handelte, und konnten so dem Unternehmen
dabei helfen, nicht noch mehr Geld zu verlieren.


Ungeplante Abschaltung in petrochemischem Werk


Bei einem petrochemischen Werk musste erst eine Notabschaltung
vorgenommen werden, um festzustellen, dass
man gefälschte SKF Lager erhalten hatte.


Nach gerade einmal zwei Tagen Betrieb versagte eines dieser
Lager in einer kritischen Anwendung und führte unausweichlich
zu dem teuren, ungeplanten Stillstand. Nach einer vollständigen
Analyse bestätigte SKF, dass es sich um gefälschte Lager
handelte. In Zusammenarbeit mit einem SKF Vertragshändler
konnten die Fälschungen rasch durch echte Komponenten
ersetzt werden.


Seeschiff bewertet Reparatur schlimmer als Problem

Nach nur 14 Stunden Dauerbetrieb wies ein Generator an
Bord eines Hochseeschiffes solch starke Schwingungen auf,
dass er abgeschaltet werden musste. Da am Generator kurz
zuvor Reparaturarbeiten vorgenommen worden waren,
schöpfte die Mannschaft sofort Verdacht.

Das Wartungsteam an Bord befürchtete das Schlimmste und
entfernte das verdächtige Lager, um es zwecks einer
gründlichen Lagerausfallanalyse an SKF zu senden. SKF
bestätigte, dass es sich bei dem Lager um eine Fälschung
handelte – wodurch sich die „Reparatur“ fast verhängnisvoller
gestaltete als das ursprüngliche Problem.



Was unternimmt SKF gegen
die Produktpiraterie?


SKF kennt keine Toleranz, wenn es um Produktpiraterie geht;
Wir arbeiten hart daran, Fälschungen vom Markt fernzuhalten.


SKF unterstützt die lokalen Strafverfolgungsbehörden
aktiv dabei, Maßnahmen gegen diese illegalen
Aktivitäten zu ergreifen. Erfolgreiche Razzien und
geschlossene Betriebe fügen den Produktpiraten
großen Schaden zu.


Verschiedene Initiativen sollen das Bewusstsein
gegenüber Fälschungen verstärken und Wege
aufzeigen, wie man die Echtheit des Produkts
feststellen kann.


SKF Produkte sind mit einer speziellen fälschungssicheren
Kennung versehen. Geschulte SKF Vertriebsmitarbeiter
sind in der Lage zu erkennen, ob es sich um ein echtes
SKF Produkt handelt oder nicht.

Wenn Sie Fragen oder Anliegen zu gefälschten SKF Produkten
haben oder verdächtige Aktionen melden möchten,
wenden Sie sich bitte an SKF. Informationen zu den Kontakten
vor Ort finden Sie auf www.skf.com. Sie können außerdem
die SKF Hauptverwaltung informieren, indem Sie eine
E-Mail an genuine@SKF.com senden.


Sie können vielleicht nicht unterscheiden,
welches das echte SKF Lager ist... doch
Ihre Maschine kann es!

Einige gefälschte Lager sehen dem
echten Produkt so ähnlich, dass nur ein
geschulter Techniker den Unterschied
erkennen kann. Die mangelhafte
Qualität gefälschter Lager und die
Gefahren, die sie für Ihre Anlagen
darstellen, zeigen sich manchmal erst
nach mehreren Betriebsstunden.
Gefälschte Lager können schnell altern
und versagen und somit u. U.
katastrophale Folgen für die
Fertigungsstraße – und die Gewinne –
eines Unternehmens haben. Sie können
nicht allein zu erheblichen Schäden an
Investitionsgütern führen, sondern auch
Verletzungen von Bedienern oder
anderen Mitarbeitern zur Folge haben.


Quelle: Skf GmbH 

 

« Zurück zur News-übersicht | Eingetragen am 27.07.2010

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